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Cup: St. Gallen auswärts eine Macht

Während die Einen bereits von einer allfälligen "Europareise" im nächsten Sommer träumen, läuft den Anderen aufgrund des Lausanne-Fiaskos von 2010 ein kalter Schauer den Rücken herunter. Doch die Espen haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie "schwierige" Cup-Auswärtsspiele für sich entscheiden konnten.

Ein Einblick in die jüngere Vergangenheit zeigt St. Gallens grosse Stärke.

Auf dem Weg zum Cupfinal 1998 eliminierten die St. Galler im Achtelfinale auswärts den Titelverteidiger Sion mit 1:2 n.V.. Beide Tore für die starkspielenden Gäste erzielte Gergory Slavtchev, der Cupheld schlechthin in jener Saison. Auch im Viertelfinale fertigten sie GC-Bezwinger Thun im Lachen-Stadion gleich mit 0:5 ab. Zwei Jahre später, in der Meistersaison, siegte man wiederum nach Verlängerung im Sittener Tourbillon mit 1:3. Für die Entscheidung in der Verlängerung sorgten Giorgio Contini und Giuseppe Mazzarelli mittels Foulelfmeter. Ein Jahr später gelang der letzte Erfolg auf der Winterthurer Schützenwiese, ebenfalls im Viertelfinale, das Endresultat hiess damals 1:3. In der Saison 2003 / 2004 schaffte es St. Gallen gleich zweimal einen A-Ligisten auszuschalten. Im Achtelfinale gewann man etwas glücklich auf dem Aarauer Brügglifeld mit 1:2 n.V.. Erst in der 88. Minute glich Christoph Bättig die Führung des Heimteams aus und in der drittletzten Minute der Verlängerung profitierte Moreno Merenda von einem Abstimmungsfehler von Torhüter Massimo Colomba und Sven Christ und schob locker zum Espen-Sieg ein. Eine Runde später besiegten die St. Galler den FC Thun auswärts nach Elfmeterschiessen. Grün-Weiss holte einen 2:0-Rückstand auf und hatte im Elfmeterschiessen das Glück auf seiner Seite. Dieses Unterfangen wiederholte St. Gallen in der Spielzeit 2009 / 2010. Im Achtelfinale besiegte man Servette mit 1:2 n.V.. Die Tore für die eher glücklicheren Gäste erzielten Moreno Merenda per Kopf und Zé Vitór in der Verlängerung. Im Viertelfinale führten die Gallusstädter den FC Luzern auf der Emmenbrücker Gersag vor und gewannen diskussionslos mit 1:4, obwohl es die Zentralschweizer fertig brachten, gleich zwei Foulelfmeter zu verschiessen.

Wenn der FC St. Gallen 1879 am Mittwoch 21. März 2012 wiederum seinen "Trumpf" ausspielen kann, sind die Chancen auf den Halbfinal-Einzug gross...

Für www.fcsginfo.ch von TW - unserem Gastautor.

Geschrieben am 1.12.2011 um 16:56 Uhr von mla

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