Die geplanten Massnahmen zur Rettung des AG-Konstrukts sind bekannt. fcsg.info analysiert die wichtigsten Details.
Entscheidungsträger:
Das Markanteste an erster Stelle: Die Verwaltungsräte sollen - wenn es nach den Initianten geht - bis auf Weiteres im Amt bleiben. Dazu gehören unter anderem BAG-CEO Bill Mistura und BAG-Vize-Präsident Dieter Froehlich.
FC St. Gallen Event AG:
Die BAG soll mittelfristig verschwinden. Ihre Stelle im Drei-Aktiengesellschaften-Konstrukt soll die FC St. Gallen Event AG übernehmen. Geplant sind Doppelmandate für die Verwaltungsräte, die gleichzeitig auch im FCSG-AG-Gremium mitwirken sollen. Die FC St. Gallen AG soll zu 90% privaten Investoren gehören, die wiederum an der 51% an der FC St. Gallen halten soll. Die geplante Entflechtung des Systems ist dadurch mehr als fraglich, denn faktisch werden damit die Fans entmündigt.
Die Anhängerschaft hatte in den vergangenen sechs Jahren Aktien in Millionenhöhe gezeichnet und wäre mit ihrem 49%-Anteil total entmündigt.
FC St. Gallen AG:
In der FCSG-AG ist nebst der "Übernahme" durch die Event AG ein Sportchef in CEO-Funktion vorgesehen.
Stadion St. Gallen AG:
Mit dem geplanten Rettungsplan könnten die Hypotheken für den Innenausbau der Arena zu 100% amortisiert werden. Zudem möchte man die Beteiligung der Betriebs AG aufheben.
"Policy gegen Gewalt im Sport"
Der FC St. Gallen möchte sich verpflichten, die Empfehlungen des KKJPD umzusetzen. Das hat grossen Einfluss auf den Spielbetrieb. Die Stehplätze im Espenblock würden durch Sitzplätze ersetzt und die Auswärtsreisen würden durch den Verein organisiert. Konkret bedeutet das, dass sich die Supporter registrieren lassen und nur von St. Gallen aus an den jeweiligen Spielort reisen könnten.
Gelder:
Total sollen Schulden in Höhe von 16,23 Millionen Franken getilgt werden. Diese Summe setzt sich wie folgt zusammen: Vier Millionen Franken steuert der Kanton bei, eine die Stadt St. Gallen. Zudem erlässt die Stadt dem FC Sicherheitskosten in Höhe von einer Million Franken.
Unter der Führung von Dölf Früh (Gate 24) planen "private Investoren" fünf Millionen Franken in die marode BAG einzuschiessen. Zudem erlässt ein Bankenkonsortium der BAG Verbindlichkeiten in Höhe von fünf Millionen Franken.
"Offizielle" Gründe für die Misere
Die Verantwortlichen seitens FCSG/BAG und Politik nannten an der Medienkonferenz folgende Gründe: Hohe Sicherheitskosten, kostspielige Hypotheken und zu wenig verkaufte Business-Seats in der Arena. Über weitere trifftige Gründe ist derzeit nichts bekannt.
Geschrieben am 26.8.2010 um 21:22 Uhr von mla
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@tom,
Sonntag, 29.August um 17:14 Uhr
Herr Oehler hat das schon vor ca. 3 Jahren kommen sehen und wollte der BAG die rote Karte zeigen,aber Er wurde ja nur ausgelacht und als "Nicht Fussbalkenner" bezeichnet und nun haben Wir den Salat.Was alles diese Woche auf den Tisch gekommen ist,hat mich geschockt und sehr enttäuscht aber das wird ja,diese Herren eh nicht interessieren.
Hopp FCSG
chappy,
Sonntag, 29.August um 17:05 Uhr
Immer mehr verdichtet sich das Gefühl, es geht nicht ohne Totalabsturz - leider! Wenn gewisse Herren nicht merken (wollen), dass sie mit einem sofortigen Rücktritt viel Schadensbegrenzug betreiben könnten, bleibt nur ein kompletter Neuanfang. Sponsoren (auch Oehler)unterstützen aus begreiflichen Gründen das Sanierungspaket. Sie haben mit einem Totalabsturz etwas zu verlieren. Aber sollen wirklich nachher in erster Linie die alten "Sesselkleber" wieder von der Sanierung profitieren? Das darf einfach nicht sein, denn sonst würden wieder genau jene am meisten profitieren, die uns seit Jahren in die Scheisse reiten. FCSG in der ersten Liga - ich geh hin! Im Moment verzichte ich (leider)!!
alé sg,
Sonntag, 29.August um 14:55 Uhr
obwohl mein grün weisses herz blutet, bin ich noch kein spiel schauen gehen in dieser saison -> boykott total
solange leute noch ins stadion gehen wird sich nichts daran ändern. dieser tod muss so wie es aussieht langsam und seuchend gestorben werden. ein armutszeugnis, wenn man von fans anderer clubs mitleid kriegt, beschämend! ich denke die frage ist nicht" quo vadis fcsg?",sondern "wie lange noch fcsg?" mit dieser mafia im hintergrund wird das sg stimmvolk mit 1000%iger sicherheit das fakultative referendum ergreifen!
Zürifan,
Sonntag, 29.August um 10:05 Uhr
Wie auch immer, löst das denn eine NLA ohne FCSG ist nicht mehr dasselbe. Gruss Aus ZH.
@jhonny,
Samstag, 28.August um 10:40 Uhr
Bei einem handzahmen VR sind den Fans leider bis auf hardcore-Massnahmen wie Stadion-Boykott weitgehend die Hände gebunden. Solange Siegrist, Lenz, Mistura und Fröhlich über einen komfortablen Rückhalt da (=Filz) verfügen kann man protestieren solange man will, da wird sich nichts ändern. Da der FC trotz allen öffentlichen Interesses immer noch eine private Körperschaft ist, kann da niemand reinreden.
Allerdings machen die Fans glaube ich viel richtig im Moment, durch die Protestaktionen, die schwelende Unzufriedenheit, die sich mittlerweile sogar beim Tagblatt und bei Grossaktionären (aka Oehler) breitzumachen beginnt, spüren die Gangster den Druck allmählich. Falls Stadt & Kanton tatsächlich härtere Bedingungen stellen (aka Missmanagement raus, nur noch eine AG/ Verein und TRANSPARENZ) und diese auch von den Aktionären und der Öffentlichkeit mitgetragen werden (Oehlers Äusserungen lassen darauf schliessen), wird dem VR wahrscheinlich auch nichts anderes übrigbleiben als die Gangster zu feuern...
Zu Deiner Frage was man tun kann: Deinen Abgeordneten im Stadtparlament (v.a. Thomas Scheitlin und Nino Cozzio sind wichtig, Adressen auf: http://www.stadt.sg.ch/home/behoerden_politik_dossiers/stadtrat/stadtrat_mitglieder.html) schreiben und härtere Massnahmen fordern, Edgar Oehler oder einem anderen Aktionär schreiben und ihn um Hilfe und hartes Durchgreifen bitten... Wahrscheinlich würde auch ein Brief an Hüppi helfen... Ansonsten sind wahrscheinlich Heimspielboykotts oder T-Shirts mit deutlichem Aufdruck (sofern von sehr vielen getragen, Flaggen darf man ja nicht) ein guter Anfang...
Hopp Sanggalle
FCSG - ein Verein mit Tradition:
Man hat ein super Stadion, das auch dank den besten Fans überdurchschnittlich gut gefüllt ist (vgl. FCZ, GC,...).
Zudem besitzt man nicht irgendwelche Spieler, die übermässig viel Gehalt verdienen.
Das heisst also auf gut deutsch:
Es müsste ziemlich etwas an Geld vorhanden sein!
Doch davon ist nichts sichtbar. Wie kann sich ein FC Luzern Spieler wie Hakan Yakin und Daniel Gygax leisten, ohne dabei akut in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten?
Mir bleibt das Ganze ein Rätsel...
jhonny,
Freitag, 27.August um 14:17 Uhr
schlechter film
jeder der diese "fantastische-filz-geschichte" des FC St. Gallens ein wenig verfolgt hat glaubt es kaum aber es scheint wirklich wahr zu sein - der miese film geht tatsächlich weiter.
die bedingungen die an das rettungsgeld-(aug.2010) gekoppelt sind passen herrlich zur geschichte.
AG-AG-AG- System mit "Gremien", "Verwaltung" und "Räten" statt "FUSSBALL VEREIN"
die ohnmacht als zuschauer (bezahlender-zuschauer notabene) ist entmutigend.
cha me den nöd irgedöppis mache? gits i dem bereich nöd soöpis wiene gschäftsprüfigskommision (kantonaler sits) e PUK oder weiss de gugger..
oder zumindest 10000 weissi t-shirts mit em ufdruck:
"mistura und fröhlich bis ende Sept. weg oder mir fans mached stadionboykot" (=idereart)
natürlich nur als drohig müesst da doch gnueg druck mache und lange für die zwei und t spieler und mannaschaft wür me so nöd strofe
(= het sonen vorschlag bi de fans chance???)
....und wieder sind die Fans schuld. Unglaublich was sich diese Strassenräuber erlauben,
im Wilden Westen hätte man solche Gauner geteert und gefedert.
Es ist immer das gleiche Spiel die Krise wird vertuscht und ausgesessen.
Es gibt nur 1 Lösung das ganze Pack zum teufel jagen und Niedermayer als CEO einstellen.
Dan haben wir endlich einen Profi am Ruder und nichtmehr diese Kurpfuscher.
Stadionboykott bis alle zurücktreten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gyrox,
Freitag, 27.August um 08:29 Uhr
Meine Konsequenzen sind ganz einfach: Falls die Herren Fröhlich, Mistura oder Siegrist Ende Saison noch in irgendeiner Funktion beim FCSG tätig sind, dann gbit's für mich auch keine neue Saisonkarte mehr in der kommenden Saison. Dann war's das! Koche vor Wut auf diese unsäglichen Versager und Totengräber!
Hoffe die Entscheidungsträger in der Politik sehen das gleich so und verknüpfen diese Bedingung bevor's Kohle fürs Hilfspaket gibt.
maibaum,
Freitag, 27.August um 08:04 Uhr
Wenn diese 3 von Simon gennanten Herren weiterhin im Amt bleiben werde ich keinnen Fusss mehr in die Arena setzen!
simon,
Donnerstag, 26.August um 22:38 Uhr
"Offizielle" Gründe für die Misere
Die Verantwortlichen seitens FCSG/BAG und Politik nannten an der Medienkonferenz folgende Gründe: Hohe Sicherheitskosten, kostspielige Hypotheken und zu wenig verkaufte Business-Seats in der Arena. Über weitere trifftige Gründe ist derzeit nichts bekannt.
einfach nur lächerlich...die herrn sigrist, misutra und fröhlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
bin total frustriert...hätte nie gedacht das die schulden trotz einem zuschauerschnitt von 14000 in der afg arena den fans in die shuhe geschoben wird...aber typisch...
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